„Ich will Pflege!“

Den Pflegenden in Deutschland reicht es. Vier Monate vor der Bundestagswahl fordern sie von der Politik verlässliche Zusagen und tragbare Lösungen. Dazu hat der Deutsche Pflegerat als Interessenvertretung der Pflegenden in Deutschland mit „Ich will Pflege!“ eine bundesweite Kampagne initiiert, die die Politik zum Handeln motivieren will. Ziel ist es, den Pflegenotstand als drängendes gesamtgesellschaftliches anzuerkennen, dessen Lösung nicht von Legislaturperiode zu Legislaturperiode verschoben werden darf. Um der Pflege Gehör zu verschaffen, werden der Deutsche Pflegerat und viele seiner Mitgliedsverbände zahlreiche Aktionen starten. Sie können sich an vielen Aktionen direkt beteiligen. Zudem hat der DPR alle im Bundestag vertretenen Parteien aufgefordert, zu Wahlprüfsteinen Stellung zu nehmen. Die Antworten werden veröffentlicht, sobald sie vorliegen. Die DGF unterstützt die Kampagne des Deutschen Pflegerats nachdrücklich. Unterstützen auch Sie die Kampagne!

Bericht vom 11. Saarländischen Fachpflegesymposium in Homburg Saar

Bei strahlendem Sonnenschein aber eisigen Minustemperaturen trafen sich im Saarland Fachpflegekräfte für Intensivpflege, Anästhesie- und OP-Pflege aus dem gesamten Südwesten der Republik, um sich beim 11. Saarländischen Fachpflegesymposium der DGF (in Kooperation mit der IK Krankenpflege und dem Universitätsklinikum des Saarlandes) von renommierten Kollegen über aktuelle Entwicklungen der Fachkrankenpflege auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

Ressort „Außerklinische Intensivpflege“ innerhalb der DGF etabliert

Die DGF schafft das Ressort „Außerklinische Intensivpflege“. Notwendig wurde dieser Schritt aus dem wachsenden Bedarf von Intensivpflege auch außerhalb des Akutkrankenhauses. Dort zeichnet sich ein hoher Bildungsbedarf in pflegefachlicher Fort- und Weiterbildung ab. Zum neuen Ressortleiter wurde Dipl. Pflegewirt Guido Faßbender aus Schwalmtal berufen.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Der Deutsche Pflegerat (DPR), in dem die DGF die Fachkrankenpflege und die Funktionsdienste vertritt, hat Bundeskanzlerin Merkel einen offenen Brief geschrieben. Darin begrüßt der DPR ausdrücklich die Überlegungen innerhalb der Bundesregierung, mit Hilfe eines neuen Pflegeförderprogramms 15.000 Stellen für Pflegekräfte in den Kliniken zu schaffen und zitiert sogar den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU mit den Worten „Hier muss dringend etwas passieren“. Doch damit sind die Gemeinsamkeiten auch schon erschöpft.

Binnenmarktausschuss verabschiedet Berufsanerkennungsrichtlinie

Soeben haben wir eine Nachricht von Barbara Weiler erhalten, SPD-Abgeordnete im Europäischen Parlament und u.a. im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO). Auf Grund der vielen Eingaben ist in der letzten Nacht noch einmal länger debattiert worden. Der dabei entstandene notwendige Kompromiss ist kein Grund betrübt zu sein. Im Gegenteil, unsere Stimmen sind gehört worden und beim Kompetenzkatalog werden wir aktiv mitarbeiten!

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