DGF gibt Empfehlung zur qualitativen und quantitativen Pflegepersonalbesetzung von Intensivstationen ab

„Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) sorgt sich um
eine gute und sichere Versorgung der Intensivpatienten in Deutschland“, sagt der Vorsitzende der
DGF, Lothar Ullrich.
Im Rahmen der Qualitätssicherung beschreiben die Kliniken in Deutschland ihre
Leistungspotentiale und versprechen in diesem Kontext den Patienten u.a. über Leitbilder eine
hochwertige und sichere Versorgung. Da parallel mit der Einführung eines fallpauschalierenden
Entgeltsystem (Diagnosis Related Groups, DRG’s) die Finanzierung der Krankenhäuser deutlich
schlechter geworden ist, mussten bundesweit Strukturen und Prozesse analysiert und nicht
unerhebliche Einsparungen vorgenommen werden. Diese haben zu starken Stellenreduktionen in
der Krankenpflege und insbesondere in den Handlungsfeldern von Intensivpflege und Anästhesie
geführt.

Rahmenempfehlung „Fachweiterbildung Notfallpflege“ durch Fachgruppe der DGF erstellt

Die DGF hat seit 2012 eine eigene Fachgruppe „Notfallpflege“ eingerichtet. Diese Fachgruppe hat nun erste Ergebnisse erzielt und ,,den Begriff Notfallpflege genauer definiert sowie eine Rahmenempfehlung zur Ausgestaltung von Curricula einer Fachweiterbildung Notfallpflege“ erstellt, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste.

Ethische Prinzipien der Intensivpflegenden – DGF-Ethik-Kodex überarbeitet

Über ein Jahr haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe Ethik der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste den Ethikkodex auf die heutigen ethischen Herausforderungen in der Intensivpflege überarbeitet und angepasst. Der nun vorliegende Ethik-Kodex der DGF soll einerseits deutlich machen, welche Rolle Intensivpflegende in ethischen Entscheidungssituationen von gesundheitlicher Versorgung einnehmen, anderseits formuliert der Kodex einen Anspruch an die ethischer Entscheidungsfähigkeit Pflegender.

Die Zeit der Intensivstation

Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher und nicht zuletzt auch für Patienten bietet der Leitfaden „Die Zeit der Intensivstation“. Basierend auf … Weiterlesen

Mitteilung der DGF bzgl. Pflegekammern in Deutschland

Seit mehr als 2 Jahrzehnten existieren in Deutschland die Bestrebungen, Pflegekammern zu etablieren. Während auf der politischen Diskussionsebene langsam aber sicher immer mehr Einsichten und Überzeugungen geschaffen werden können, reagiert die Gewerkschaft Ver.di ganz anders. Folglich ist es notwendig einmal aufzeigen, was eine Pflegekammer ist, was sie leisten kann und wo die entsprechenden großen Vorteile liegen. Gleichzeitig wird damit verdeutlich welche schlechten Argumente unverändert genutzt werden, um damit fremdbestimmt über den Berufsstand der Pflegenden zu bestimmen.

DPR-Information: Pflegekammer im Halbfinale

Die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein wollen Pflegekammern errichten – sofern sich die Pflegenden in diesen Ländern mehrheitlich dafür aussprechen.
Unterdessen macht die Gewerkschaft ver.di Front gegen eine neue Pflegekammer in Rheinland-Pfalz. Wie die Gewerkschaft mitteilte, will sie alle Beschäftigten in der Krankenpflege mit einem offenen Brief aufrufen, dagegen zu stimmen. Der Deutsche Pflegerat (DPR) geht auf die Argumente der Gegner in einer nun veröffentlichten Information ein, die wir ausdrückich unterstützen und hier dokumentieren:

DGF warnt vor Versorgungsmängeln in der Intensivpflege

Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste warnt aufgrund der schlechter werdenden pflegerischen Personalausstattung vor einer nicht sicheren Versorgung der Intensivpatienten in Deutschland. Empfehlungen der Fachgesellschaften (DGF 2007 und DIVI 2010) zur personellen Ausstattung werden heute nicht annähernd umgesetzt und führen zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko für die behandelten Patienten. Laut einer gerade erschienenen bundesweiten Befragung von Leitungskräften zur Situation der Pflege und Patientenversorgung auf Intensivstationen im Krankenhaus des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. (isfort eta. 2012) betreut 1 Pflegeperson häufig 2 – 3 Patienten pro Schicht. In der Nacht wird dieses Verhältnis noch wesentlich schlechter. „Damit liegen wir im Vergleich mit anderen europäischen Staaten im hinteren Drittel der Pflege-Patienten-Relation“, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der DGF.

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