DGF bezieht Stellung zur Zukunft von Anästhesie-Technischen Assistenten
Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste blickt sorgenvoll in die Zukunft der zu versorgenden Patienten in der Anästhesie. Auf … Weiterlesen
Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste blickt sorgenvoll in die Zukunft der zu versorgenden Patienten in der Anästhesie. Auf … Weiterlesen
Über ein Jahr haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe Ethik der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste den Ethikkodex auf die heutigen ethischen Herausforderungen in der Intensivpflege überarbeitet und angepasst. Der nun vorliegende Ethik-Kodex der DGF soll einerseits deutlich machen, welche Rolle Intensivpflegende in ethischen Entscheidungssituationen von gesundheitlicher Versorgung einnehmen, anderseits formuliert der Kodex einen Anspruch an die ethischer Entscheidungsfähigkeit Pflegender.
Informationen für Angehörige, Freunde, Besucher und nicht zuletzt auch für Patienten bietet der Leitfaden „Die Zeit der Intensivstation“. Basierend auf … Weiterlesen
DRINGENDER AUFRUF Im Namen der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) bitten wir Sie um: “Ihre Unterstützung im Namen … Weiterlesen
Die DGF informiert zu Pflegekammern in Deutschland und nimmt Stellung zu Veröffentlichungen des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). … Weiterlesen
Seit mehr als 2 Jahrzehnten existieren in Deutschland die Bestrebungen, Pflegekammern zu etablieren. Während auf der politischen Diskussionsebene langsam aber sicher immer mehr Einsichten und Überzeugungen geschaffen werden können, reagiert die Gewerkschaft Ver.di ganz anders. Folglich ist es notwendig einmal aufzeigen, was eine Pflegekammer ist, was sie leisten kann und wo die entsprechenden großen Vorteile liegen. Gleichzeitig wird damit verdeutlich welche schlechten Argumente unverändert genutzt werden, um damit fremdbestimmt über den Berufsstand der Pflegenden zu bestimmen.
Die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein wollen Pflegekammern errichten – sofern sich die Pflegenden in diesen Ländern mehrheitlich dafür aussprechen.
Unterdessen macht die Gewerkschaft ver.di Front gegen eine neue Pflegekammer in Rheinland-Pfalz. Wie die Gewerkschaft mitteilte, will sie alle Beschäftigten in der Krankenpflege mit einem offenen Brief aufrufen, dagegen zu stimmen. Der Deutsche Pflegerat (DPR) geht auf die Argumente der Gegner in einer nun veröffentlichten Information ein, die wir ausdrückich unterstützen und hier dokumentieren:
Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste warnt aufgrund der schlechter werdenden pflegerischen Personalausstattung vor einer nicht sicheren Versorgung der Intensivpatienten in Deutschland. Empfehlungen der Fachgesellschaften (DGF 2007 und DIVI 2010) zur personellen Ausstattung werden heute nicht annähernd umgesetzt und führen zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko für die behandelten Patienten. Laut einer gerade erschienenen bundesweiten Befragung von Leitungskräften zur Situation der Pflege und Patientenversorgung auf Intensivstationen im Krankenhaus des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. (isfort eta. 2012) betreut 1 Pflegeperson häufig 2 – 3 Patienten pro Schicht. In der Nacht wird dieses Verhältnis noch wesentlich schlechter. „Damit liegen wir im Vergleich mit anderen europäischen Staaten im hinteren Drittel der Pflege-Patienten-Relation“, so Lothar Ullrich, Vorsitzender der DGF.
Die DGF zeigt sich tief besorgt um die zukünftige pflegerische Versorgung der Intensivpatienten. Das veröffentlichte Ausbildungsangebot des Klinikverbundes Südwest, bei dem Absolventen in einem grundständigen Lehrgang zur sogenannten Intensivfachkraft ausgebildet werden sollen, zeigt die Konzeptionslosigkeit mancher Klinikträger zum Fachkräftemangel auf den Intensivstationen. Anstatt sich Gedanken um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Anerkennung der Pflegenden in ihrem Unternehmen zu machen, signalisieren sie hiermit den Fachpflegenden ein verheerendes Zeichen im Hinblick auf Wertschätzung.
BERLIN (5. Juli 2011) – Die Arbeit am OP-Tisch wird immer komplexer. Spezialisten wie die Operationstechnischen Assistenten (OTA’s) werden dringender denn je benötigt, aber es fehlt noch immer an der staatlichen Anerkennung. Wird hier von der Politik nicht zügig nachgebessert, verschärft sich der Nachwuchsmangel im OP weiterhin.